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Nochn Gedicht

Abzählreim

Ich weiß was läuft

Ich weiß was geht

Ich weiß was schönt

Ich weiß was fehlt.

 

Der Preis des Wissens

Teuer bezahlt

Mit Tränen, Vermissen

Und großer Qual.

 

Dies mag ich gern

Das tut mir gut

Doch offene Wunden

Schließt man nicht mit Blut.

 

Ich habe Angst

Ich habe Mut

Und am Ende

Ist hoffentlich alles gut.

 

Ich wünsche es dir

Ich wünsche es mir, denn

Ich liebe die Liebe

Und liebe das Wir.

24.2.07 23:43


Revision

 

Du

Bist der Große, der Alte, der Gesättigte, der Eine

Du

Bist der Neue, der Nette, der Begierige, der Kleine

Beide

Sind einsam, mutig, stark

Beide

Sind trotzend, isoliert, autark

Warum vergeht alles Neue so leicht

Wird zerfressen von Gewohnheit

Wird zerrissen und weicht

Einer riesigen Distanz

Die endlos scheint

Man spielt so lange

bis einer weint

Und dann?

Beginnt ein neues Spiel?

Beginnt ein neues Glück?

Was ist das neue Ziel?

Will ich nicht doch zurück?

In die Zeit als die Uhren schlichen

Und noch nicht rannten

Als wir uns noch nicht

Und doch so viel mehr kannten

Als alles schön war

Und keine Müh vertan

Ich werfe mich zurück

Und fang von vorne an

19.1.07 20:30


Wache Nacht

Bleich blickt die föhnige Nacht hinein,
Der Mond im Wald will untergehn.
Was zwingt mich doch mit banger Pein
Zu wachen und Hinauszusehn?

Ich hab geschlafen und geträumt;
Was hat mir mitten in der Nacht
Gerufen und so bang gemacht,
Als hätt ich wichtiges versäumt?

Am liebsten liefe ich vom Haus,
Vom Garten, Dorf und Lande fort
Dem Rufe nach, dem Zauberwort,
Und weiter und zur Welt hinaus.

(Hermann Hesse)

13.12.06 19:02


Gedanken mit 14

 

 

Unendliche Leere, kein Gefühl von Halt

Treibe durch alle Meere, bin innerlich kalt

Was kann mich bewahren

Was kann mich noch lassen

Ich brauche den Schilfhalm zum Fassen

Eingeklemmt in der Routine

Ganz ohne Phantasie

Keine Zauberstunden

Keine Magie

Wo ist der Fels in der Brandung

Gibt es noch ein Rettungsboot

Setze langsam an zu meiner Landung

Ins warme Morgenrot

Keine Kraft mehr, den Horizont zu sehen

Kann nicht mehr laufen, nicht aufrecht stehen

Wo ist diese Person, gibt es sie?

Sich aufraffen, zu ihr treten, hin zu ihr

Wer steht ganz allein am Abgrund mit mir?

Alle Rufe verklingen im Schatten

Wer macht das Licht an und hört zu?

Wo ist das Leben das wir mal hatten?

Ich will nichts wissen außer: Wo bist du?

Jemand muss da sein der den Rausch mit mir bucht

Der wortlose Liebe und Gedankentausch sucht

Komm schon, trete einfach ans Licht

Mach dich sichtbar und klar

Wie lange bin ich noch ohne zu lügen und ohne dich da?

Nur noch ein Funke Hoffnung

Ein winziges Stück

Dich irgendwann zu finden

Unendliches Glück

Niemand darf morden

Ihn löschen, den Funken

Er ist nur noch klein

Bitte mach ihn doch größer

Nicht mehr allein

 

5.12.06 22:43


Menschen beißen kratzen beißen hetzen treten

In Pfützen Matsch und heißen Räumen

Schlagen sich Arme in die Seiten

Trampeln herum auf weihnachtlichen Träumen

 

Hellerleuchtet im glitzernden Schein

Wird Warmherzigkeit so leicht

Und zeigt sich sogleich deutlich

Indem man ihr konsequent ausweicht

 

Und all das kehrt nun immer wieder

Die Menschen führen Krieg

Und merkens nicht einmal

Denn jedes Mal triumphieren

Über eines anderen Menschen Würde

Wird unbewusst gefeiert als großer Sieg

 

Dem Chaos entgehen

Hin zur Stille und Hoffnung

Das Spiel einmal nicht mitspielen

Das ist schön.

 

25.11.06 23:54


...mal im Ernst

Bring das Universum aus dem Rhythmus

Stell dich quer zum Lauf der Welt

Sei gegen alle Konventionen

Wenn dich nicht viel am Leben hält

 

Gib der schwarzen Klofrau 50 Euro

Rede mit der alten Frau im Bus

Das Mittel steht in deiner Wahl

Damit niemand Leid erdulden muss

 

Genier dich nicht den Behinderten zu umarmen

Wenn es verdammt noch mal jeder sieht

Fang im Supermarkt an zu weinen

Schreie, zetere, protestiere

Die ganze Welt gegen ein bisschen Mut

 

Was ist normal was ist verrückt

Wenn niemand hilft wenn jemand klagt

Wen niemand rennt um dem Trott zu entkommen

Und keiner tut was keiner wagt

 

Was ist verkehrt am menschlich sein

Am Leben dicht am Quell der Zeit

Die Welt zu schön um still zu halten

Der Weg zur Liebe ist nicht weit

25.11.06 23:36


War

Eine Möglichkeit, die für immer möglich bleiben darf

eine Prophezeiung, die auf ewig im Reich der Gestirne bleiben kann

Ein Augenblick, perfekt ohne Drang nach Vollendung

 

Frieden ist es wohl

wie man es nennt

wenn man all das versammelte Erdenglück gönnt

einer Person ohne Zwang nach mehr

so herrlich die Gegenwart genießend unschwer 

 

 

7.11.06 20:43


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