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Gedacht

Der dreizehnteste Freitag seit Jahrzehnten-

dank dir höchstens ein zwölfter.

13.4.07 23:35


It may be summer outside

But in my heart is fall 

1.4.07 16:12


Ja

 

ich fühle mich allein

 

Ja

 

ich habe Angst

 

Ja

 

ich möchte Geborgenheit

 

Ja

 

ich möchte Geradlinigkeit

 

Ja

 

ich möchte Sicherheit

 

Ja

 

ich möche Regelmäßigkeit

 

Ja

 

ich möchte Dich.

 

 

muss ich mich dafür schämen?

 
muss ich mich fügen?

 
muss ich meine Überzeugungen verraten?

 
Ich weiß was ich will.

 

 

 

 

7.3.07 22:46


angst

meine Hände allnächtlich ergreifend

kommt sie in Stille zu mir

heimlich kaum vernehmlich

in heimtückischer Manier

ich selbst hab sie erdacht

ich selbst hab sie gemacht

in stillen Stunden und an endlosen Tagen

und hab ihren üblen Mord an mir vollbracht

jegliches Wissen ist unwissentlich

jede Vernunft ist vertan

und doch ist es so wesentlich

sie zu bewahren in diesem Krieg

in diesem chaotischen Wahn

Sträuben, Ducken, Stellen, Schlucken

alles scheint vergeblich

wenn diese scheinbar übergroße Macht

mein Versteck auf ein Neues entdeckt

und mich schüttelt in kältester Nacht

wann endlich ist der Winter vorbei

ich will zurück in die Sonne

mich von warmen Schauern durchströmen lassen

und leben in freudiger Wonne

ich brauche die Kapitualtion

das Ende der Fesslen

das Ende der Scham

für meine und unsere Reorganisation

 

27.12.06 00:08


Der Abend davor…

Irgendwie ist es doch immer gleich.

Die Symbiose aus angemessener Anspannung und sparsamen, aber beruhigendem Ignorieren der Wichtigkeit will nicht so recht gelingen.

Meist schlägt die Stimmung um in wirre, ungerichtete Nervosität oder der ungeschönten Erinnerung an die große Bedeutung.

In wenigen Minuten ist alles vorbei.

Und- worauf kam es an?

Auf das Beherrschen des Stoffes?

Nein, sicher nicht nur.

Hauptsächlich auf die Konzentration.

Auf das sich-nicht-beirren-lassen.

Auf das Vertrauen in das eigene, unumstößliche Wissen, das den Freund auch in fieser Feindesverkleidung erkennt.

Auf das nicht-abgelenkt-werden, durch Geräusche, Gerüche, Leistungsdruck.

Auf das sich-nicht-vergleichen mit den Menschen um einen herum, die gerade bestimmt mehr können als man selbst.

Auf keine Panik und ruhig bleiben.

Auf kluge, konzentriert-durchdachte Entscheidungen.

All dies und noch sehr viel mehr.

Das war wichtig.

Das kam dran.

Und ich habs nicht gelernt…

20.12.06 23:04


Was will ich eigentlich?

Warum bäumt sich alles in mir auf, sträubt sich, gräult sich, treibt mich, scheucht mich?

Was soll ich denn tun?

Ich dachte, ich tue das Richtige.

Ich dachte ich fühle mich wohl.

Ich wollte die Lockerheit.

Ich brauchte die Lockerheit.

Dachte ich zumindest.

Warum kann ich nicht zur Ruhe kommen und zufrieden sein?

Warum werde ich wie von Dämonen umhergetrieben und gepeitscht?

Was ist die Ursache für die Symptome die ich täglich spüren muss?

Was läuft hier eigentlich falsch?

Ich merke nur, was sich langsam dazu gesellt.

Merke, wer sich heimlich anschleicht.

Die Angst, dass es immer so läuft.

Die vernichtende Hoffnungslosigleit der Angst.

Die zermürbende Ernüchterung der Hoffnungslosigkeit.

Ist es nur eine Phase?

Wirklich nur?

Oder schlage ich jedes Mal den Weg ein, der am Anfang so schön ist, und dann zwangsläufig ins Verderben führt?

Eigentlich möchte ich nur lieben.

Eigentlich möchte ich nicht kitschig sein.

Eigentlich möchte ich keine Gefühlsschwankungen mehr haben.

Eigentlich möchte ich das Gefühl von Sicherheit haben.

Eigentlich möchte ich mich mal so richtig ausleben.

 

Aber-

Eigentlich möchte ich nur geliebt werden.

So richtig.

Nur ein Mal.

 

 

 

 

9.12.06 23:31


Das Leben ist so verrückt.

Ohne mit der Wimper zu zucken nimmt es einen mit auf irre Trips ob man will oder nicht. Ich kann die Welt erobern. Ich kann alle Menschen umarmen. Ich kann alles ein wenig besser machen. Und das einfach so. Einfach so, verdammt. Ohne Vorbereitung und ohne dass ich etwas dazu tun kann. Darauf warten? Vergeblich. Darauf hoffen? Verhängnisvoll. Darüber reden? Müßig. Nur Genießen. Manchmal wirkt es wie ein großer kosmischer Plan der einfach aufgeht. Alles fließt, alles steckt voller Liebe, voller Zuneigung, voller Hoffnung. Der Lohn für alle dunklen Stunden? Das verdiente Geschenk für ein jahrelanges Gefühl des mißverstanden werdens? Die Rechtfertigung für ein Leben auf Kosten der Gegenwart zugunsten einer rosa Zukunft? Bloß nicht.
Es scheint so einfach, dass es beinahe lächerlich ist, es an anderen Tagen nicht zu verstehen, dieses Geheimnis. Manchmal bekommt man mehr als erwartet, mehr als erträumt, mehr als jemals erahnt. Es treibt mir Tränen in die Augen. Es ist so schön. Und es ist wie das Leben an sich, weil es dessen Geheimnis in sich trägt. Es ist vergänglich, zart, fragil. Und dennoch weder beängstigend, weder traurig, noch schlimm. Es ist genau richtig so. Und ich bin so unendlich dankbar dafür, dass ich dieses Gefühl so gern weitergeben würde. So gefährlich diese Denkweise auch ist, es fühlt sich an, als wäre man am Ziel angekommen. Und doch zwingt es einen liebevoll auf noch größere Abenteuer und Entdeckungsreisen hin zur eigenen Reife. Es muss einen Gott geben oder irgend etwas sonst, denn wer sonst kann einem ein solches Geschenk machen? Selbst die Angst, dieses Geschenk zu verlieren oder zerstören trübt dieses Gefühl nicht. Denn was habe ich zu verlieren? Nichts geht verloren, alles geht ineinander über und kommt iregndwem oder irgendetwas zugute.
Ich bin so dankbar, es ist mehr als ich je gewollt habe, es ist nichts und es ist alles, es ist frei und es ist fest, es erfüllt mich mit Zuversicht, es lässt mich stumm und bescheiden werden, es macht mich wunschlos, es lässt alle Bedingungen an zukünftiges Glücklichsein verfallen, es wäre erfüllt und komplett gewesen, selbst wenn plötzlich alles vorbei wäre, es ist unglaublich kostbar und wertvoll, es ist einfach wunderschön, dass es dich gibt und dass ich zu dir gefunden habe.

28.11.06 00:19


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